Endlich online…
So, der Spaß hat jetzt ein paar Wochen gedauert, aber endlich ist es online: Das Stadtteilportal für unseren schönen Kasseler Stadtteil Wehlheiden!
…und es liegt hier noch so viel rum was rein muss.
So, der Spaß hat jetzt ein paar Wochen gedauert, aber endlich ist es online: Das Stadtteilportal für unseren schönen Kasseler Stadtteil Wehlheiden!
…und es liegt hier noch so viel rum was rein muss.
So meine Freunde. Wollen wir die Woche mal wieder einer rockigen Neuentdeckung beginnen: Polar Bear Club – Light of Local Eyes
Anleitung für mich morgen früh: Kaffee holen. Boxen laut aufdrehen. Play drücken und dann mit dem Käffchen ans Fenster stellen und in den Himmel schauen. Guten Morgen neue Woche!
Dank an Frank für den Tipp!
Ein großes Panorama-Fenster zum Garten hin ist eine schöne Sache. Umso schöner, wenn hinter der adrett gestutzten Hecke das offene Feld beginnt und sich in der Weite verliert. In dunklen Tagen würde ich meine Altbauwohnung mit Fensterblick auf andere Altbauwohnungen gerne dagegen tauschen, um mich in die Ferne zu träumen und mich zu verlieren.
Doch was macht der beneidenswerte Panorama-Fenster-Blick-in-die-Weite-Besitzer? Er erträgt es nicht, den Blick ankerlos in der Ferne zu verlieren. Das erhabene Gefühl von Grenzenlosigkeit erträgt er nicht. Sein Ego braucht einen Spiegel. Und so stellt er sich eine Kuh aus Pappmache ins Grün, auf das der befleckte Wiederkäuer seine suchenden Blicke auffangen und zurückwerfen möge.
So gesehen bei einer Wanderung entlang des schönen Reinhardswald.
Was man für 1,79 € so alles bekommt:
Schutzhandschuhe der Zertifizierungskategorie I nach EG-Richtline 89/686 EWG. Für minimale Gefahren. Oberflächliche, mechanische, ohne Weiteres reversible Verletzungen, schwache Stöße und Schwingungen. Heiße Teile, deren Temperatur 50° C nicht übersteigt. Normale Witterungseinflüsse.
Hmmmm….
Heiße Teile, deren Temperatur 50° C nicht übersteigt.
Schatz, mach dich bereit. Ich habe neue Handschuhe
Ich durfte früher auch nie ein Rollbrett fahren. Deswegen wurde ich schwer gehänselt und später selbst als Rollbrett missbraucht. Seit Jahren bin ich in einer Selbsthilfegruppe. Dort hat mir erst vor kurzem jemand ein Video gezeigt, dass mir den Atem stocken ließ.
Die Tränen waren mir nah, weil dieser arme junge Mann so gedankenlos missbraucht wird. Aber ich war auch erleichtert. Plötzlich konnte ich Frieden schließen. Im Wissen nicht der einzige zu sein, der wegen chronischer Uncoolness zu solchen Dingen gezwungen wurde.
JETZT nach all den Jahren wird mir klar, warum mir meine Eltern das früher nicht erlaubten. Und dabei hatte ich damals alles was einen echten Rollbrettfahrer ausmachte
Schreiben heißt verarbeiten. Im Sinne sinnstiftender Selbsttherapie muss ich nun folgendes zum elektronischen Papier bringen.
Da passiert mal wieder jenes: Müde streiche ich zum Teighändler meines Vertrauens und zeige lustvoll auf eine Backware:
“Ich hätte gerne diese große Kokosmakrele.”
Natürlich schwappte eine wuchtige Welle Unverständnis über den Tresen. Wieder mal mit den Gedanken wo anders gewesen und in aller Öffentlichkeit erbrochen, ähm, versprochen. Wo hab ich bloß meinen Kopf schon wieder. So weit zum Tathergang.
Theorie: Zuviel Kaffee und zu wenig Schlaf sabotieren mein meditatives Achtsamkeitstraining. Schon wieder völlig durcheinander. Eintrag ins Tagebuch: Unbedingt mit Meister Rinpoche sprechen.
Das erinnert mich daran, wie ich als jovialer Jungspund immer Fruchtzwerge im Bauch hatte, wenn im TV “Ferien auf Sakrotan” lief, da gab es Mädchen …
Apropos Träumen: Da träume ich doch gestern Nacht, ich säße im bestuhlten Saal der Kasseler Stadthalle bei einem Auftritt von Helge Schneider. Hinter mir sitzt ein unlustiger Unsympath, der glaubt jede Gagzeile des Urgesteins wiederholen zu müssen.
Helge zu einem Statisten mit Perücke: “Na wie, gehts? Machst du morgen wieder Travestieshow? Schön. So wie unser Kanzler.” Zack Pointe.
Unsympathischer Geräuschproduzent im Nacken: “Haha, Travestieshow wie unser Kanzler.”
Im Traum machte er das als permanentes Echo bis in alle Ewigkeit. Bis die Bühne verschwand und ich die Realität nur noch durch ein Echo wahrnahm. Sozusagen als Schatten. Als Höhlengleichnis.
Apropos Schatten: Ein schöner Effekt, kombiniert mit einem anderen schönen Effekt ist mir doch neulich im Büro auf die Linse gehüpft: Schatten meets Wandgestaltung meets Fehlbelichtung. Das Bild hänge ich einfach mal an. Wo war ich eigentlich stehen geblieben? Und wo wollte ich hin? Da kommt mir doch diese Geschichte in den Sinn, als ich einmal aus Versehen Kokosmakrele gesagt habe, anstelle von …
Es gibt selten diese Momente, wo mich beim Discounter meiner Wahl so ein unangenehmes Gefühl beschleicht. Zuerst ist es Erstaunen, dann Verwunderung, die dann mit der Zeit in pure Angst umschlägt, was mich in ferner Zukunft unter der äußersten Hülle meiner besseren Hälfte erwartet…
Schatz, wenn du das lesen solltest: Bitte überrasch mich nie mit einem “Romantik BH” (WTF!). Es ist zu unser aller Wohl